Einen Scheck in Höhe von 1.000,- EUR überreichten die „HSV Supporters Lohne“ an den Verein „Hilfe für krebskranke Kinder und Jugendliche e.V.“ vertreten durch die Schirmherrin Hedwig Dettmer und den zweiten Vorsitzenden Dirk Christ.
Zur Scheckübergabe trafen sich (v. l. n. r.) Paul Hoyer, Christian Vogt, Hedwig Dettmer, Dirk Christ, Andreas Schnieders, Otto Menke.
15.05.2012
Mickel unter der Haube++
Beim Testspiel des HSV gegen den VfB Stuttgart am Sonntag fehlte er bereits: Tom Mickel bereitete stattdessen den so genannten “schönsten” Tag in seinem Leben vor. Der 23-jährige Schlussmann des HSV heiratet am heutigen Montag seine Freundin Sabrina. Der gesamte HSV wünscht den beiden alles erdenklich Gute.
+++Bruma und Son mit Extraschichten+++
Die Saison ist vorbei und auch die Testspielreihe des HSV nähert sich dem Ende. Dennoch haben einige Profis noch nicht genug von schweißtreibenden Einheiten. Jeffrey Bruma und Heung Min Son absolvierten am Montag eine Extraschicht im Kraftraum der Imtech Arena. Sven Neuhaus ließ es hingegen ruhiger angehen. Der Keeper kam lediglich zu einer Behandlung ins Trainingszentrum.
+++Vier Ex-HSVer feiern Meisterschaften+++
In den Ligen Europas wurden an diesem Wochenende weitere Meistertitel vergeben. Vier ehemalige HSV-Akteure standen bei den Feierlichkeiten mittendrin: In England jubelte Manchester City über die erste Meisterschaft seit 44 Jahren. In der Nachspielzeit trafen der ehemalige Wolfsburger Edin Dzeko und Sergio Aguero zum 3:2-Sieg über die Queens Park Rangers und sicherten sich den ersten Platz gegenüber Manchester United aufgrund des besseren Torverhältnissen. Ex-Rothose Vincent Kompany reckte die Meisterschale als Kapitän der Citizens als erster in die Höhe. Auch Nigel de Jong kann sich nun mit einem Titel schmücken. In Österreich sicherte sich Trainer Ricardo Moniz mit Red Bull Salzburg einen Spieltag vor Saisonende den siebten Titel der Vereinsgeschichte. Mit einem 5:1-Erfolg beim SC Wiener Neustadt steht der Club uneinholbar an der Spitze des Tableaus und kann am kommenden Sonntag mit dem Gewinn des Pokalfinals gegen den SV Ried das Double perfekt machen. In der Türkei feierte Tomas Uifalusi mit Galatasaray Istanbul den 18. Titel in der Süper Lig mit einem 0:0 beim Erzrivalen Fenerbahce. Für den Ex-HSV-Verteidiger war es der erste Titel seiner Karriere überhaupt.
+++“Van the Man” beendet Karriere+++
Der Ex-HSV-Spieler und und ehemalige Weltklassestürmer Ruud van Nistelrooy hat seine Karriere beendet. Der 35-jährige ehemalige niederländische Nationalspieler verkündete nach dem letzten Saisonspiel seines jetzigen Vereins FC Mà laga seinen Rücktritt von der offiziellen Fußballbühne. “Gestern habe ich mein letztes Spiel als Profi absolviert. Mein großer Traum und der des Vereins war es, in der Champions-League zu spielen. Für mich ist der Moment gekommen, um zu gehen”, sagte van Nistelrooy am Montag vor der Presse in Málaga.
04.05.2012
Saisonabschlussparty 2012
Unsere Saisonabschlussparty für die ganze Familie findet in diesem Jahr am Samstag, 16.06.2012 statt. Beginn ist um 15:30 Uhr.
Bitte den Termin schon mal vormerken!
28.04.2012
Hamburg – Bundesliga-Dino Hamburger SV hat den Abstiegskampf endgültig gewonnen und bleibt erstklassig. Im vorletzten Saisonspiel reichte den Hanseaten ein 0:0 gegen den FSV Mainz 05, um nach Monaten des Bangens den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Schon im Hinspiel hatte man sich torlos getrennt. Damit geht der HSV als einziger deutscher Klub im August in die 50. Erstliga-Saison seiner Vereinsgeschichte.
Vor 56.537 Zuschauern in der fast ausverkauften WM-Arena am Volkspark taten sich die Platzherren allerdings speziell in den ersten 45 Minuten sehr schwer. Die Gäste hingegen, die sich bereits aus dem Abstiegskampf verabschiedet hatten, konnte ohne großen Druck aufspielen und sind nun schon seit 365 Minuten ohne Gegentor.
Die Gastgeber hatten zwar meist Feldvorteile, doch die erste Torchance erkämpften sich die Mainzer: Der Ex-Hamburger Eric Maxim Choupo-Moting scheiterte in der 16. Minute aus zwölf Metern Entfernung an Sven Neuhaus. In seinem ersten Bundesligaspiel von Beginn an ersetzte die nominelle Nummer drei im Tor der Norddeutschen den scheidenden Tschechen Jaroslav Drobny wegen dessen Hüftverletzung.
Es dauerte bis zur 32. Minute, ehe das Mainzer Tor erstmals in Gefahr geriet. Der Schrägschuss von Ex-Nationalspieler Marcell Jansen strich jedoch deutlich am rechten Torpfosten vorbei. Kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) scheiterte Paolo Guerrero zweimal mit Kopfbällen (37. und 44. Minute). Der Peruaner agierte nach acht Spielen Sperre wieder im Sturmzentrum der Hamburger.
Ihr letztes Heimspiel im HSV-Trikot bestritten David Jarolim und Mladen Petric, die auslaufenden Verträge der beiden Routiniers werden nicht verlängert. Petric verließ in der 74. Minute unter großem Beifall des Publikums das Spielfeld, er wurde durch den Italiener Jacopo Sala ersetzt.
Nach dem Seitenwechsel versandete die Begegnung zumeist in Mittelfeldgeplänkel, hüben wie drüben fehlte der energische Zug zum Tor. Erst nach einer Stunde fanden die Hamburger wieder besser ins Spiel, binnen 120 Sekunden verpassten Guerrero (60.) und Petric (61.) jeweils nur knapp den Führungstreffer. Elkin Soto prüfte in der 66. Minute Neuhaus mit einem Volleyschuss.
Michael Mancienne und Kapitän Heiko Westermann waren die besten Akteure im Team von Coach Thorsten Fink, das nun unbeschwert zum letzten Auswärtsspiel beim FC Augsburg antreten kann. Stärkste Mainzer Spieler waren Jan Kirchhoff und Nikolce Noveski.
22.04.2012
Bundesliga-Dino Hamburger SV muss weiter um den Klassenerhalt bangen. Dagegen kann der 1. FC Nürnberg dank Daniel Didavi auch offiziell den Klassenerhalt feiern. Der Mittelfeldspieler erzielte am 32. Spieltag in der 64. Minute den Treffer zum 1:1 (0:0)-Endstand. Zuvor hatte Heung Min Son für den HSV getroffen (59.). Mit 39 Punkten kann Nürnberg jetzt nicht mehr von den letzten drei Teams der Tabelle eingeholt werden. Der HSV verpasste es dagegen, zum ersten Mal in dieser Saison zweimal hintereinander zu gewinnen.
Vor 45.873 Zuschauern begann Nürnberg zwar mit viel Ballbesitz, räumte den Gästen aber mit zahlreichen Fehlpässen immer wieder Konterchancen ein. Doch auch die Hamburger taten sich schwer und konnten den Ball kaum behaupten. Da die Partie zunehmend verflachte, schien David Jarolim im Kampf um wichtige Punkte für den Klassenerhalt ein Zeichen setzen zu wollen und ließ Timothy Chandler auflaufen. Für sein zweites Foul wurde er von Schiedsrichter Peter Gagelmann mit der 96. Gelben Karte seiner Bundesligakarriere verwarnt. Nur Stefan Effenberg (114) sah öfter Gelb.
Auf der Gegenseite erspielte sich Daniel Didavi in der 22. Minute mit einem Dribbling die erste gute Möglichkeit, doch auch er verfehlte das Tor knapp. Hamburgs Trainer Thorsten Fink bereitete jetzt nicht nur das schwache Niveau der Begegnung Sorgen. Denn er musste Torwart Jaroslav Drobny nach einem Zusammenstoß mit Tomas Pekhart schon in der 23. Minute auswechseln. Drobny verließ den Platz stark humpelnd und wurde mit einer schweren Beckenprellung in ein Krankenhaus gebracht, wird aber mit der Mannschaft zurückfliegen. Drei Minuten später wurde sein Ersatz Sven Neuhaus das erste Mal von Pekhart geprüft und hielt den unplatzierten Schuss souverän.
Teilerfolg für den HSV – Rettung aber noch nicht perfekt
Kurz darauf versuchte Tomas Rincon mit einem Aufsetzer noch einmal zu untermauern, warum die Hamburger gegen keinen anderen aktuellen Bundesligisten so eine gute Bilanz wie gegen den Club haben. Sein Schuss (29.) war allerdings sichere Beute für Raphael Schäfer. Die 3.300 mitgereisten HSV-Fans forderten zwar lautstark einen Auswärtssieg. Bis zur Pause blieb es aber beim 0:0.Nach dem Seitenwechsel startete Nürnberg erneut mit mehr Elan. Wollscheid prüfte Neuhaus mit einem Schuss aus 35 Metern und der Ersatzkeeper klärte zur Ecke. Danach ließen die Franken den HSV kommen und der nutzte seine Chance. Marcell Jansen flankte gefährlich in den Strafraum, Nürnberg bekam den Ball nicht raus, Son behielt den Überblick und netzte zur Führung ein. Die Antwort des FCN ließ nicht lange auf sich warten. Mit seinem siebten Treffer aus den letzten acht Partien nutzte Didavi einen dicken Schnitzer von Jeffrey Bruma, der eine Flanke von Timmy Simons unterlief. Didavi hatte Zeit, den Ball zu stoppen und schob überlegt ins rechte Eck zum Endstand ein.
Die aktuelle Tabelle
In der Schlussphase musste der HSV mit zehn Mann auskommen, da Gojko Kacar verletzt nicht weiterspielen konnte und zuvor schon dreimal ausgewechselt hatte. Ihn traf es hart: Riss des Innenbandes, Riss des Syndemosebandes und Knöchelbruch. Der Serbe wird noch in Nürnberg operiert und fällt damit für den Rest der Saison aus. „In Nürnberg war ein Sieg für uns möglich. Wir konnten in Führung gehen. Dann haben wir aber einen Fehler gemacht, der direkt eingeschlagen ist”, sagte Heiko Westermann.
11.04.2012
Sinsheim – Der desolate Hamburger SV hat kein Kapital aus den Niederlagen der Konkurrenten im Abstiegskampf geschlagen und muss nach einer indiskutablen Abwehrleistung mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. Der noch nie abgestiegene Bundesliga-Dino unterlag am 30. Spieltag 0:4 (0:2) bei 1899 Hoffenheim. Damit haben die Hanseaten nach wie vor nur zwei Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz.
Jannik Vestergaard (17.), Sejad Salihovic per Foulelfmeter (25. ), Fabian Johnson (51.) und Sven Schipplock (59.) trafen gegen den HSV, der noch nie bei den Hoffenheimern gewinnen konnte. Dagegen feierten die Kraichgauer, die weiter auf eine Teilnahme an der Europa League hoffen dürfen, den ersten Heimsieg nach neun vergeblichen Anläufen. Auch Coach Markus Babbel weiß endlich, wie sich ein Erfolg im heimischen Stadion anfühlt.
Die Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena sahen bereits nach wenigen Sekunden die erste Chance der Hamburger, bei denen die gesperrten Dennis Aogo und Paolo Guerrero sowie Slobodan Rajkovic und Dennis Diekmeier fehlten. Nach einem Fehler des Hoffenheimer Mittelfeldspielers Tobias Weis scheiterte erst Ivo Ilicevic und dann Jacopo Sala an 1899-Torwart Tom Starke.
Hoffenheim nutzt erste Chance zur Führung
Die Gastgeber, deren Trainer Babbel zwischen 1992 und 1994 insgesamt 60 Bundesliga-Partien für den HSV absolviert hatte und die Raute als Tätowierung auf der Haut trägt, kamen auch im Anschluss nicht richtig in die Partie. Der HSV bestimmte das Geschehen. Die Überlegenheit brachte den Hanseaten aber nichts ein. Die Kraichgauer dagegen nutzten ihre erste Chance zur Führung. Der abgefälschte Schuss Vestergaards im Anschluss an eine Ecke bedeutete das zweite Saisontor für den dänischen Innenverteidiger.
Die Hamburger, deren Coach Thorsten Fink zwischen 1997 und 2000 gemeinsam mit Babbel bei Bayern München spielte, hatten das 0:1 noch nicht richtig verdaut, als sie bereits mit zwei Treffern im Rückstand lagen. Nach einem Foul von Heiko Westermann an Schipplock verwandelte Salihovic den fälligen Strafstoß. Es war das neunte Saisontor des Bosniers.
Bis zur Pause fand der HSV nicht mehr zu seinem guten Spiel der Anfangsphase zurück, die beiden Gegentreffer hatten Wirkung gezeigt. Zu allem Überfluss sah Torwart Jaroslav Drobny auf dem Weg in die Kabine wegen Meckerns die Gelbe Karte.
Johnson mit sehenswertem Solo
Zu Beginn des zweiten Durchgangs brachte Fink seinen Stürmerstar Mladen Petric. Diese Maßnahme belebte das Hamburger Offensivspiel. In der 47. Minute traf Gojko Kacar per Kopf die Latte. Das Tor machten aber wieder die Gastgeber. Johnson ließ bei seinem sehenswerten Sololauf gleich mehrere Hamburger alt aussehen und traf zum zweiten Mal in dieser Saison.
Kurz darauf stand die HSV-Abwehr auch beim zweiten Saisontor Schipplocks Pate. Im Anschluss resignierten die Hamburger Profis. Die Angriffsbemühungen wirkten halbherzig, die Hoffenheimer waren bei ihren Kontern meist gefährlicher als die Gäste.
Beste Spieler auf Seiten der Hoffenheimer waren die Torschützen Vestergaard und Salihovic. Beim HSV konnte kein Akteur überzeugen.
01.04.2012
Kaiserslautern (RPO). Dem Hamburger SV ist ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf gelungen. Im Abstiegs-Krimi beim Tabellenschlusslicht 1. FC Kaiserslautern feierte das Team von Trainer Thorsten Fink einen 1:0 (1:0)-Erfolg und verbesserte sich in der Tabelle auf den 15. Platz. Vor 44.745 Zuschauern auf dem Betzenberg erzielte Marcell Jansen (29.) den Siegtreffer für die Hamburger.
Für den HSV war der Erfolg bei der Heimpremiere des neuen FCK-Coaches Krassimir Balakow der erste Dreier nach zuvor sechs Partien in Folge ohne Sieg. Für die Gastgeber hingegen ist der dritte Abstieg aus der Bundesliga nach 1996 und 2006 nach mittlerweile 18 Spielen ohne Sieg kaum mehr abzuwenden.
Zu Beginn war beiden Mannschaft ihre prekäre Tabellensituation deutlich anzumerken. Die Partie war geprägt von Fehlpässen und Stockfehlern auf beiden Seiten. Die Gastgeber, die auf die verletzten Itay Shechter, Marco Knaller, Jan Simunek, Nicolai Jörgensen und Dorge Kouemaha verzichten mussten, waren zunächst das aktivere Team, ließen aber in Strafraumnähe die nötige Konsequenz und Konzentration vermissen.
Pierre de Wit zwang Torhüter Jaroslav Drobny mit einem von HSV-Verteidiger Dennis Diekmeier abgefälschten Schuss aus 22 Metern zu einer ersten Glanztat (11.). Ansonsten waren Chancen auf beiden Seiten zunächst Mangelware.
Berg scheitert an Sippel
Auf der anderen Seite kam Marcus Berg nach 17 Spielminuten völlg frei an den Ball, köpfte ihn aber Tobias Sippel im FCK-Tor unbedrängt in die Arme. Nur eine Minute später hatte Sippel mehr Mühe, als er nur Zentimeter vor dem einschussbereiten Mladen Petric an den Ball kam.
In der 29. Spielminute war es ausgerechnet der Ex-Lauterer Ivo Ilicevic, der Antar Yahia zu einer Rettungstat im Fünf-Meter-Raum zwang, ehe Jansen den Nachschuss zur glücklichen Pausen-Führung für die Gäste im Kasten der Pfälzer unterbrachte.
Die Führung gab den Hamburgern deutlich mehr Sicherheit. Entsprechend verbessert kamen die Gäste zur zweiten Halbzeit aus der Kabine. Trotzdem reichte dem HSV eine alles andere als überzeugende Leistung, um die Lauterer zu kontrollieren.
Die Gastgeber versuchten, sich gegen die Niederlage zu stemmen, scheiterten aber immer wieder an ihren eigenen Unzulänglichkeiten oder dem hervorragenden Drobny im HSV-Tor.
Der HSV verpasste es seinerseits, die Führung frühzeitig auszubauen. Nach 63 Minuten traf Ilicevic mit einer Direktabnahme nur die Latte. Auf der Gegenseite setzte der bis dahin glücklose Sandro Wagner einen Schuss nur knapp über das HSV-Tor (71.) Insgesamt bot der HSV im zweiten Durchgang zu wenig, doch den Pfälzern fehlten die Mittel, um die Hamburger ernsthaft in Gefahr zu bringen. Kurz vor Schluss hatten die Hamburger Glück, als Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer (Herne) den Pfälzern nach einem Foul an Olcay Sahan einen Elfmeter verweigerte.
Beim FCK überzeugte nur der agile de Wit, bei den Gästen waren hingegen der Ex-Lauterer Ilicevic und Keeper Drobny die besten Spieler.
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